07.07.2020

Austausch über Jugendarbeit am Wehberg

Am 29.06 besuchte der SPD Ortsverein Oberrahmede Wehberg das CVJM Jugendzentrum Audreys. Es war die erste Sitzung nach Ausbruch der Pandemie. Der Besuch des Jugendzentrums wurde unter allen behördlichen Auflagen und der Hygenieregeln durchgeführt. Hauptthema des Abends war die Jugendarbeit während der Coronakrise. Der Leiter des Audreys Michael Heide-Gentz gewährte Einblicke in die Zeit während des Lockdowns, er schilderte wie die Mitarbeiter versucht haben den Kontakt zu den Familien, Kindern und Jugendlichen aufrecht zu erhalten. Es wurde ebenfalls berichtet, in welcher Form der Ferienjoker und andere Sommerprogramme nun stattfinden können.

Alle Anwesenden waren sich einig, dass der Umgang mit der Corona Krise höchst professionell von statten ging. Lob gab es für das Krisenmanagement vom Märkischen Kreis und die Unterstützung der Stadtverwaltung. An der Landesregierung wurde allerdings nicht mit Kritik gespart, der „Zick Zack Kurs“ von Herrn Laschet sowie von Frau Gebauer wurden kritisiert. Da das Audreys auch die OGS Betreuung übernimmt, mussten teilweise innerhalb weniger Stunden Konzepte verändert werden.

Der Ortsvereinsvorsitzende Philip Siewert lobte das Team des Audreys und bedankte sich auch für das Engagement in schweren Zeiten. Siewert hob hervor, dass die Mitarbeiter jede Hürde gemeistert haben und das Audreys wieder von den Jugendlichen angesteuert werden kann, denn gerade für Kinder und Jugendliche sind die Zeiten während der Pandemie sehr belastend. Das Jugendzentrum bleibt ein wichtiger Bestandteil des gesamten Stadtteils. Die regelmäßigen Besuche und der Austausch mit dem Audreys sollen auch mit dem neuen Vorstand so fortgeführt werden.

Nach dem Austausch über die Jugendarbeit ging es noch um weitere Themen aus den Stadtteilen, hier wurde insbesondere über die Verkehrssituation am Starenweg, Eulenweg und Nachtigallenweg gesprochen. Der Ortsverein möchte die Stellen weiter im Blick halten und Ortstermine durchführen, sodass gemeinsam mit den Anwohnern nach Lösungen zur Verbesserung der Verkehrssituation gesucht werden kann. „Besonders erfreulich ist auch, dass die Anwohner am Asenberg nun endlich eine neue Straßendecke bekommen haben, die Straße war zuvor in einem sehr schlechten Zustand“, so der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Dominik Hass.
Die Stadteile sollen weiterhin im Fokus der Arbeit des Ortsvereins stehen, so wird es in dem kommenden Monaten viele Möglichkeiten zum direkten Austausch in den Stadtteilen geben. Zuversichtlich blickt der neu gewählte Vorstand auf die bevorstehende Kommunalwahl. „Unser junges Team kann in den Stadtteilen neue Akzente setzen, sodass wir die Lebensqualität der Menschen verbessern“, so Siewert zum Abschluss der Sitzung.

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