07.07.2020

Ortsverein und Bundestagsabgeordnete besichtigen Heesfelder Mühle

Nezahat Baradari, die SPD Bundestagsabgeordnete des südlichen Märkischen Kreises und des Kreises Olpe mit Betreuungswahlkreis Siegerland besuchte zum wiederholten Male die Heesfelder Mühle. Den Anlass dazu gab das Treffen des Bürgermeisters Michael Brosch aus Halver sowie der SPD-Ortsvereine Halver, West/Brügge und Kierspe zum Thema gesunde Ernährung und nachhaltige Landwirtschaft.

Die Heesfelder Mühle, ein Zentrum für Naturschutz und Kulturlandschaftspflege, dient heute als Begegnungsstätte. Also der ideale Ort, um die SPD- Genossinnen und Genossen vor Ort von der Schönheit und Unverzichtbarkeit der Natur zu überzeugen. So konnten die Obstwiesen, die alte Schule, aber auch die Genussmühle unter der Führung von Frau Gabriele Brunsmeier besichtigt werden. Frau Brunsmeier ist Mitgründerin des Vereins Heesfelder Mühle e. V. und zuständig für Beratung und Betreuung rund um die Obstwiesen.

Das Thema der ökologischen Landwirtschaft stieß bei den beteiligten SPD-Mitgliedern auf offene Ohren. Der Schock und das Entsetzen über die Skandale in der fleischverarbeitenden Industrie -zuletzt Westfleisch oder Tönnies- sitzen tief. „Allzu oft steht der Profit an erster Stelle, Tierwohl und Nachhaltigkeit müssen hinten anstehen. Freiwillige Selbstverpflichtungen der Industrie werden nicht eingehalten. Das kann so nicht weitergehen, das muss jetzt gesetzlich geregelt werden“, so die heimische Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari (SPD), die seit kurzem im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft sitzt.

Eine Ernährung durch regionale Produkte sollte angestrebt werden „Für billige Lebensmittel müssen Mensch und Umwelt an anderer Stelle teuer bezahlen “, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Lüdenscheid, Jan Eggermann. „Immerhin die Krise hat ein Problembewusstsein bei vielen Menschen auf den Plan gerufen und für Auftrieb bei den Biomärkten gesorgt“ so der Bürgermeister Michael Brosch aus Halver.

Der Klimawandel ist eine große Herausforderung für uns alle. Umso besser wenn sich immer mehr Menschen dafür interessieren. „Wir müssen schon bei Kindern und Jugendlichen und deren Ernährung ansetzen. In jungen Jahren werden die Weichen für das Leben gestellt“, so die Ratsfrau und stellvertretende Bürgermeisterin von Lüdenscheid, Verena Kasperek. Der Meinung ist auch die Nezahat Baradari (MdB) als Kinder- und Jugendärztin mit Weiterbildung zur Ernährungsmedizinerin: „schon im Mutterleib kann sich gesunde Ernährung positiv auf die Entwicklung des Kindes auswirken“.

Die Abgeordnete versprach zum Schluss, die Herausforderungen und Anregungen der kommunalen Politik in Sachen Umwelt- und Klimaschutz mit nach Berlin zu nehmen.

Diese Webseite verwendet Cookies, auch zur Optimierung der Webseitennutzung und zur Auswertung von Webseitenbesuchen. Einzelheiten über die von uns eingesetzten Cookies und die Möglichkeit diese abzulehnen, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Hinweise ausblenden