These 3: Von der Industriestadt im Grünen zur grünen Industriestadt

Wirtschaft und Arbeit: Von der „Industriestadt im Grünen“ zur „Grünen Industriestadt“

Die Veränderungen der Arbeitswelt sind spürbar. Digitalisierung, Globalisierung sowie der Wandel im Bereich der Automobilindustrie und anderen Branchen fordern heimische Unternehmen heraus.
Gemeinsam mit den Unternehmen und ihren Beschäftigten werden wir daran arbeiten, dass in diesem Wandel auch eine Chance für die Zukunft unserer Stadt als Industriestandort liegt. Das traditionell gute Miteinander der Interessenvertretungen von Arbeitgebern und Beschäftigten in Lüdenscheid ist ein wirtschaftspolitisches Pfund.

Zusammen mit dem Märkischen Kreis, dem Berufskolleg Technik, der Agentur für Arbeit, der Fachhochschule Südwestfalen und den Trägern der Weiterbildungseinrichtungen in Lüdenscheid wollen wir gute und flexible Qualifizierungsmöglichkeiten schaffen. Damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Arbeitsplätze durch den Wandel gefährdet sein könnten, Anschluss im Berufsleben halten können.
Neue Gewerbeflächen werden notwendig sein, um Arbeitsplätze für die Region sichern zu können. Dabei können auch neue Gewerbegebiete notwendig sein. Diese neuen Gewerbegebiete dürfen jedoch kein Selbstzweck sein. Wir wollen die Voraussetzungen schaffen, dass neue Gewerbegebiete nur mit hohen Nachhaltigkeitsstandards möglich gemacht werden. Dazu gehören zum Beispiel Auflagen zur Kreislaufwirtschaft, die effiziente Flächennutzung und die Verpflichtung, Energie zu einem großen Teil selbst zu erzeugen. Sollten neue Gewerbeflächen entstehen, muss die Stadt an anderer Stelle dafür sorgen, dass zur Kompensation ehemalige Industrie- oder Wohnflächen für eine Renaturierung verwendet werden.

Ob es die Erschließung neuer Gewerbeflächen, die Renaturierung alter Brachen oder die Umwandlung alter Industrieflächen zu neuen Wohn- und Grüngebieten ist: Die Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft soll ein Motor für diese Bemühungen sein.
Mit dem zu erwartenden Ende des Haushaltssicherungskonzepts im Jahr 2022 muss die Steuerpolitik neu justiert werden. Wir setzen auf einen Dialog mit den heimischen Unternehmen.
Wir wollen die Wirtschaftsförderung neu denken. Neben der Vermarktung von Gewerbeflächen sollen weitere Aspekte stärker in den Fokus rücken. Das Entwicklungs- und GründerCentrum soll sich mehr um die Unterstützung von Unternehmensgründungen im Bereich neuer Technologien bemühen. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung des Märkischen Kreises und den hiesigen Instituten soll die Technologieförderung und –vermittlung stärker fokussiert werden, um kleine und mittelständische Unternehmen im Wandel begleiten zu werden. Bei der Ansiedlung neuer Unternehmen ist darauf zu achten, dass diese sich einer nachhaltigen Industriepolitik verschreiben.

Die Breitbandversorgung muss weiter vorangetrieben werden. Neue Gewerbeflächen dürfen nur mit schnellstem Netz erschlossen werden. Gemeinsam mit kommunalen Dienstleistern wie der Telemark wollen wir dafür sorgen.
Wirtschaftsförderung ist auch Stadtmarketing. Deswegen müssen die Strukturen stärker zusammengeführt werden. Dazu gehört die Bewerbung von Lüdenscheid als Wohnort und die Stärkung der Lebensqualität.

 

 

 

 

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